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Melbourne kostenlos entdecken: 30 Erlebnisse, die kein Geld kosten

Melbourne ist teuer. Aber wie überall gilt auch hier: Die schönsten Dinge im Leben sind umsonst. Ich zeige dir, wie du Melbourne kostenlos entdecken kannst, und stelle dir 30 Orte und Erlebnisse vor, für die du (fast) keinen Eintritt bezahlen musst.

Springe direkt zu einem Thema, das dir wichtig ist

1. Fünf Arten, um die Stadt zu erkunden
2. Lerne etwas über Melbournes Geschichte
3. Kunst und Musik in Melbourne
4. Melbournes Märkte: Kunst, Kitsch und Kurioses
5. Raus ins Grüne

In einem früheren Beitrag habe ich außerdem zusammengefasst, wie viel ein Urlaub in Melbourne kostet.

Fünf Arten, um die Stadt zu erkunden

1. Als Flaneur durch die Stadt

Die beste Art, eine Stadt zu erkunden, ist zu Fuß. Ich lebe nun bald ein Jahr in Melbourne und kenne immer noch nicht alle Ecken der Stadt. Darum suche ich mir regelmäßig ein neues Stadtviertel aus und flaniere dort ohne konkretes Ziel durch die Straßen. An jeder Straßengabelung entscheide ich spontan, welche Straße einladender oder interessanter aussieht. So gelange ich zu Plätzen, Gebäuden und Geschäften, die in keinem Reiseführer stehen. Habe ich genug vom Flanieren, suche ich per App die nächste Bushaltestelle oder den nächsten Bahnhof. Zwei gute Apps, um öffentliche Verkehrsmittel in Melbourne zu finden, sind CityMapper und PTV.

2. Alleine unterwegs mit Anleitung

Willst du deine Erkundungstour lieber strukturierter angehen, dann empfehle ich dir die acht kurzen Stadtführer, die die Stadt Melbourne kostenlos zum Download anbietet. Jede Broschüre stellt dir Melbourne unter einem anderen Aspekt vor und führt dich auf einer eineinhalb bis zweieinhalbstündigen Route durch verschiedene Stadtteile: Spaziere den Melbourne Music Walk entlang, bestaune die Graffitis in Melbournes berühmten Laneways oder besichtige die Docklands, die moderne Hafen-City.
Melbourne kostenlos entdecken - City Circle Tram - nextstopmelbourne.com

3. Mit der Tram durch die Stadt

Bei schlechtem Wetter oder wenn deine Füße nach stundenlangem Flanieren eine Pause brauchen, kannst du dich in der historischen City Circle Tram (Tram Nr. 35) kostenlos durch die Stadt fahren lassen. Die Trams verkehren täglich alle zwölf Minuten.

4. Auf dem Rad durch Melbourne

Erkunde die Stadt für nur drei Dollar pro Tag auf dem Fahrrad – mit Melbourne Bike Share. Gehe einfach zu einer der 50 Fahrradstationen, die überall in der Innenstadt verteilt sind, und kaufe dir am Automaten einen Tagespass. Das geht ohne Voranmeldung und mit deiner deutschen Kreditkarte. Wichtig ist, dass du das Fahrrad nach 30 Minuten wieder an der nächsten Station abgibst. Dort kannst du mit deiner Kreditkarte wieder einchecken und das Fahrrad erneut für 30 Minuten ausleihen. Nutzt du ein Fahrrad jedoch länger, zahlst du Zusatzgebühren: Zwei Dollar, wenn du das Rad erst innerhalb einer Stunde zurückbringst, und sieben Dollar, wenn du das Fahrrad bis zu 90 Minuten lang ausleihst. Nach diesen 90 Minuten kostet jede weitere halbe Stunde zehn Dollar. Beim Kauf eines Tagespasses werden dir außerdem zehn Dollar von deiner Kreditkarte als Pfand abgezogen und nach Rückgabe des Rads wieder gutgeschrieben.

Lade dir am besten die Melbourne Bike Share App herunter, um eine Fahrradstation in deiner Nähe zu finden und um festzustellen, wie viele Docking-Plätze an deiner Zielstation frei sind. Es kommt häufig vor, dass alle Plätze belegt sind. Dann erhältst du 15 Minuten mehr Zeit, um einen anderen Abstellplatz zu finden.

Melbourne Bikes sind für kurze Strecken und Hop on/Hop off-Touren geeignet. Für längere Ausflüge taugen sie nicht, da sich die Docking-Stationen nur im Stadtzentrum befinden und das Rad unbequem ist und nur drei Gänge hat.

Achtung: In Melbourne – wie in ganz Australien – gilt für Radfahrer Helmpflicht. Bei vielen Bike Share-Rädern findest du einen Helm im Gepäckträger. Ansonsten kannst du an einem Automaten am Bahnhof „Southern Cross“ einen Helm für fünf Dollar kaufen. Auch einige 7-eleven Supermärkte bieten die Helme an.

5. Mit einem (günstigen) Stadtführer in Melbourne unterwegs

Der Nachteil am Flanieren und an selbstgeführten Stadttouren ist, dass du wenig Hintergrundinformation über das erhältst, was du unterwegs entdeckst. Wenn du mehr darüber erfahren möchte, was sich hinter den Fassaden verbirgt, solltest du dir einen Tour Guide suchen. Während die meisten geführten Touren hier 50 bis 100 Dollar kosten, kannst du mit „I’m free“ ein paar Dollar sparen. Die Organisation bietet eine zweieinhalb- bis dreistündige Tour auf Englisch an, bei der du die wichtigsten historischen Orte und deren Geschichte kennenlernst.

I’m Free-Touren sind offiziell kostenlos, allerdings ist es üblich, den Guides ein Trinkgeld zu geben. Meiner Erfahrung nach zahlen die meisten Teilnehmer zwischen 20 und 40 Dollar pro Person – und das ist nur fair für das, was man zu sehen und zu hören bekommt.

Lerne etwas über Melbournes Geschichte

Die – westlich geprägte – Geschichte Australiens reicht nur knapp 250 Jahre zurück. Mehr über die entscheidenden Ereignisse der letzten Jahrhunderte erfährst du an diesen Orten – und zwar ohne Eintrittsgebühren.

Melbourne kostenlos entdecken - State Library - nextstopmelbourne.com

1. State Library: den Straßenräubern auf der Spur

Die Staatsbibliothek mit ihrem historischen Kuppelsaal ist für sich einen Besuch wert. Die Bibliothek beherbergt außerdem eine feste Ausstellung über Ned Kelly. Der Name ist außerhalb Australiens kaum bekannt. Hier aber gilt Ned Kelly als Nationalheld. Die Geschichten, die man über ihn erzählt, gleichen denen über Robin Hood. Wie jener war Ned Kelly ein Straßenräuber – oder in australischem Englisch ein Bushranger –, der sich für die Armen eingesetzt haben soll.

Höhepunkt der Ausstellung ist eine Nachbildung von Ned Kellys selbst angefertigter Rüstung, die er bei seiner letzten Schießerei mit der Polizei trug. Erwarte allerdings keine kunstvoll gefertigte Rüstung. Die Blechtracht besteht vielmehr aus einer Art Eimer mit Sichtfeld, an dem mehrere Eisenplatten hängen, um den Torso zu schützen. Genützt hat sie Ned Kelly am Ende nicht: Er erlitt mehrere Schusswunden, wurde verhaftet und in Melbourne gehängt.

2. Federation Square: zentraler Treffpunkt mit historischer Bedeutung

Melbournes Federation Square ist ein Veranstaltungsort und zentraler Treffpunkt für Melburnians. Hier finden kostenlose Konzerte, Märkte und Feste statt. Aus historischer Sicht erinnert der Platz an den Zusammenschluss der sechs australischen Kolonien Queensland, New South Wales, Victoria, Tasmanien, South Australia und Western Australia im Jahr 1901. Wer mehr über die Geschichte und Architektur des Platzes erfahren möchte, kann montags bis samstags um elf Uhr an einer kostenlosen Tour teilnehmen.

3. Block Arcade & Royal Arcade: Einkaufsbummel mit Stil

Zum Sehen und Gesehen werden ging Melbournes Bürgertum im 20. Jahrhundert „um den Block“. Gemeint ist nicht ein beliebiger Straßenblock, sondern eine Einkaufspassage im Zentrum Melbournes. Der Ausdruck „Doing the Block“ war so gebräuchlich, dass man die Arkade, die eigentlich „Carpenter’s Lane“ hieß, offiziell „The Block Arcade“ taufte. Heute bietet sich ein Spaziergang durch die Einkaufspassage an, um Geschenke und Andenken zu kaufen oder die Feinkostläden und Cafés zu besuchen. Auch wenn du nicht in Einkaufsstimmung bist, lohnt sich ein Besuch aus architektonischer Sicht. Denn das Gebäude mit seinem Glasdach, dem Mosaikboden und dem reichen Dekor ist der luxuriösen Galleria Vittoria Emanuele II. in Mailand nachgeahmt.

Keine zehn Meter weiter, auf der gegenüberliegenden Straßenseite, befindet sich die nächste historische Passage: die Royal Arcade. Ein beliebtes Fotomotiv hier sind die Riesen Gog und Magog aus der britischen Sagenwelt, die zu jeder Stunde eine große Wanduhr schlagen.

Melbourne kostenlos entdecken - Shrine of Rememberance - nextstopmelbourne.com

4. Shrine of Rememberance: Mahnmal für Australiens gefallene Soldaten

Australische Soldaten kämpften im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Sie waren am Vietnamkrieg beteiligt und sind heute an zentralen Brennpunkten überall auf der Welt im Einsatz. Der Shrine of Rememberance südlich des Stadtzentrums erinnert an die Gefallenen. Im Inneren des Schreins erfährst du mehr über Australiens Militärgeschichte; steigst du die Stufen in den zweiten Stock hinauf, hast du eine tolle 360-Grad Sicht über die Stadt. Allein dafür lohnt sich der Besuch!

5. Das Parlament von Victoria: Politik nach britischer Tradition

Einblicke in das politische System erhältst du bei einer geführten Tour durch das Parlament von Victoria, das wie in England in ein Ober- und ein Unterhaus eingeteilt ist. Die Tour findet unter der Woche mehrmals täglich statt, wenn das Parlament nicht tagt.

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6. Treasury Building: Melbournes Schatzkammer

Bei einer kostenlosen Stippvisite im Treasury Building kannst du dich anhand von Texten, Diagrammen und Originaldokumenten über die Geschichte der Stadt informieren. Einen Stock tiefer, im Keller des Gebäudes, befinden sich die ehemaligen Tresorräume, in denen zur Zeit des Goldrauschs Tonnen von Gold lagerten. Inzwischen hat man das Kellergewölbe zur Ausstellungsfläche umgebaut. Video- und Audioinstallationen in den einzelnen Räumen beleuchten das Leben der Goldsucher im 19. Jahrhundert. Leider bietet dieser Teil der Ausstellung keine Information in Textform – für mich ein Minus.

7. Koorie Heritage Trust: das Erbe der Ureinwohner

250 Jahre sind seit der Entdeckung Australiens durch die Europäer vergangen. 40.000 bis 60.000 Jahre alt dagegen ist die Geschichte der Ureinwohner Australiens. Während sie in Deutschland als „Aborigines“ bezeichnet werden, ist die Bezeichnung im Englischen inzwischen negativ konnotiert. Sprichst du in Australien mit oder über die Ureinwohner, nenne sie lieber Aboriginal Australians, Aboriginal people oder Indigenous Australians. Die Ureinwohner in Victoria und New South Wales bezeichnen sich selbst übrigens als Koorie.

Leider gibt es in Melbourne kein Museum, das sich ausschließlich mit der Historie und Kultur der Aboriginal Australians befasst. Im kostenpflichtigen Melbourne Museum erfährst du etwas über ihre Riten und den Lebensalltag. Im Koorie Heritage Trust kannst du dir Kunstwerke und eine Reihe von aktuellen Videointerviews mit Koories ansehen. Viele Ausstellungsstücke hat der Trust nicht zu bieten. Um wirklich etwas über die Kultur der Koories zu erfahren, gibt es nur eins: Gehe auf die Angestellten zu und frage sie alles, was du wissen möchtest.

Kunst und Musik in Melbourne kostenlos erleben

1. National Gallery of Victoria: wo sich Kunst und Lifestyle mischen

Melbournes Nationalgalerie beherbergt die zwei größten Kunstmuseen in Melbourne: Das Ian Potter Centre am Federation Square zeigt Australische Kunst und Aboriginal Art; im NGV International südlich des Yarra River sind Werke internationaler Künstler ausgestellt. Während ein Besuch der regulären Ausstellungen kostenlos ist, verlangen die Museen für Sonderausstellungen zwischen 20 bis 30 Dollar Eintritt.

Für viele Melburnians ist die internationale Galerie auch ein beliebter Treffpunkt. Man trifft sich hier zum Kaffee oder um im Museumsrestaurant zu Abend zu essen. Im Sommer gibt es Cocktails und Live-Musik im Garten. Kurz, es ist ein Ort, an dem sich Kunst und Lifestyle mischen. Definitiv sehenswert!

2. Centre for Contemporary Photography: kleine Galerie mit großem Anspruch

Im hippen Stadtteil Fitzroy befindet sich das Centre for Contemporary Photography. Die wechselnden Ausstellungen von lokalen, nationalen und internationalen Künstlern sind stets kostenlos.

3. Australian Centre for Contemporary Art: Galerie für experimentelle Kunst

Moderne Kunst gibt es auch im Australian Centre for Contemporary Art zu sehen. Der Eintritt und die Touren durch die aktuellen Ausstellungen an Sonntagen sind kostenlos.

4. Australian Centre For Moving Image (ACMI): Zeitreise durch Australiens Filmgeschichte

Die kostenlose Dauerausstellung im ACMI erzählt die Geschichte der Australischen Film- und Fernsehwelt anhand eines bunten Sammelsurium an historischen Kameras, Filmen, Videospielen und interaktiven Elementen nach. Eine schöne Beschäftigung für verregnete Nachmittage.

5. Melbournes längste Bühne

Bourke Street ist nicht nur Melbournes größte Einkaufsstraße, sondern auch die längste Bühne der Stadt. Vor allem am Wochenende wird es hier laut und bunt, wenn Rockbands, Streichquartetts und Schlagzeuger um die Aufmerksamkeit der Passanten konkurrieren.

6. Konzerte zum Preis von einem Bier

In vielen Pubs, in Australien oft „Hotels“ genannt, treten am Wochenende lokale Musiker auf. Der Eintrittspreis: in vielen Fällen nur ein Getränk; manchmal musst du auch Tickets kaufen.

7. Konzerte in der Sidney Myer Music Bowl – ein LifeHack

Auf der Freilichtbühne treten jeden Sommer internationale Künstler und Bands auf. Wer nicht bereit ist, 100 bis 200 Dollar für eine Eintrittskarte auszugeben, kann seine Picknickdecke auf dem Parkgelände um die Sidney Myer Music Bowl herum ausbreiten und der Musik aus der Ferne lauschen.

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Melbournes Märkte: Kunst, Kitsch und Kurioses

Besuche eine der populären Markthallen oder verbringe deinen Sonntag in Melbourne wie die Einheimischen und schlendere über einen der zahlreichen Design-Märkte in der Stadt.

1. Queen Victoria Market: eine Institution

Auf dem großen Gelände des Queen Victoria Market gibt es Obst, Gemüse, Feinkost, Fleisch und Fisch. In einem überdachten Areal bieten Händler Haushaltswaren, Andenken, Kitsch und Kunst an: vom Bumerang über den neuesten Sparschäler bis hin zu Socken aus Alpaca-Wolle. Die Preise – gerade für Lebensmittel – sind hier oft niedriger als im Supermarkt.

Der Markt ist eine feste Institution in Melbourne und zieht jährlich Tausende von Touristen an. Willst du dir das Angebot lieber in Ruhe ansehen, dann besuche den Markt besser an einem Dienstag, Donnerstag oder Freitag.

2. South Melbourne Market: die kleine, hippe Schwester des Queen Victoria Market

Unter Einheimischen beliebter ist der kleinere South Melbourne Market – ein Lebensmittel- und Design-Markt, der mittwochs, freitags und an Wochenenden geöffnet hat. Hier findest du viele Bioprodukte und vegane Lebensmittel, aber auch Schmuck, Töpferware und Kleidungsstücke regionaler Designer. Nach einem Bummel um die Stände kannst du in einem der Restaurants und kleinen Cafe’s um die Markthalle herum eine Mittagspause einlegen.

Am Wochenende finden außerdem regionale Bauernmärkte, Kunst- und Design-Märkte statt. Diese fünf sind einen Besuch wert:

3. St Kilda Esplanade Market

Was: Kunsthandwerk, Bioprodukte und Foodtrucks
Wann: Jeden Sonntag zwischen 10 und 16 Uhr
Wo: Entlang der Upper Esplanade in St Kilda

4. Rose Street Artists‘ Market

Was: Kunst und Design
Wann: Samstag und Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr
Wo: 60 Rose Street in Fitzroy

5. Arts Centre Melbourne Sunday Market

Was: Kunsthandwerk, Schmuck und Foodtrucks
Wann: Sonntags von 10 bis 16 Uhr
Wo: Entlang der St Kilda Road vor dem Arts Centre Melbourne

6. Collingwood Children’s Farm Farmers’ Market

Was: Lokal hergestellte Lebensmittel und Snacks
Wann: am zweiten Sonntag jedes Monats von 8 bis 13 Uhr
Wo: Collingwood Children’s Farm, St Heliers Street in Abbotsford
Eintrittspreis: zwei Dollar

7. Camberwell Sunday Market

Was: Second Hand-Kleidung und -Waren und Antiquitäten
Wann: Sonntags von 6:30 bis 12:30 Uhr
Wo: Market Place in Camberwell
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Raus ins Grüne

London hat seine Tower Bridge, Paris den Eiffelturm – und Melbourne? Tatsächlich ist die Stadt im Süden Australiens eher arm an Sehenswürdigkeiten. Dafür punktet Melbourne mit seiner landschaftlichen Schönheit, der Nähe zum Meer und den vielen Grünanlagen, die der Stadt auch den Namen „Australia’s garden city“ eingebracht haben. Also ab ins Grüne!

1. Ein Tag am Meer

An der Küste von Melbourne schwimmen zu gehen, ist verhältnismäßig sicher: Im Schutz der Bucht ist der Wellengang hier minimal. Anders als an den Stränden von Queensland muss man sich in der Port Phillip Bay auch nicht vor giftigen Quallen und Krokodilen fürchten. Haie sieht man in der Gegend selten; der letzte Haiangriff liegt 60 Jahre zurück.

Baden kann man nahezu überall an Melbournes Küste. Populär sind die Strände in der Nähe der Innenstadt, allen voran St Kilda Beach. Die Strände südlich davon sind landschaftlich schöner und oft auch weniger besucht:

  • Elwood Beach, mit seinen Wanderwegen toll für Spaziergänger und Fahrradfahrer,
  • Brighton Beach, berühmt für seine bunten Strandhütten,
  • Sandringham Beach und
  • die Half Moon Bay bei Black Rock – hierhin kommen vor allem Einheimische zum Schwimmen und Sonnenbaden

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2. Pinguine beobachten

Viele Melbourne-Besucher fahren auf die 90 Minuten entfernt gelegene Insel Phillip Island, um dort für circa 30 bis 70 Dollar frei lebende Pinguine zu sehen. Tatsächlich kannst du die Tiere direkt in Melbourne aus der Nähe beobachten, ohne Eintritt zu bezahlen: am Pier von St Kilda. Jeden Abend nach Sonnenuntergang kehrt eine Kolonie von kleinen Pinguinen nach einem Tag im Meer dorthin zurück, um zu brüten, die Jungen zu füttern und zu übernachten.

Am Wochenende wird es oft voll und hektisch. Komme darum am besten unter der Woche und noch vor Sonnenuntergang. Dann kannst du die Sonne über dem Meer untergehen und Melbournes Skyline im Abendlicht strahlen sehen.

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3. Picknick im Park

Melbourne hat eine Reihe schöner Parks. Ich besuche am liebsten den Botanischen Garten im Süden des Stadtzentrums.

Unbedingt einen Besuch wert ist Fitzroy Gardens mit seinen weiten Grasflächen, den Wasserläufen und Brunnen. Sieh dir dort auch das kleine Konservatorium an; ich staune hier jedes Mal über die kunstvollen Pflanzenarrangements. In dem Park steht außerdem James Cook’s Geburtshaus und das älteste Gebäude Australiens. Es wurde 1755 in England gebaut und 1934, Stein für Stein, nach Melbourne transportiert und hier wieder aufgebaut. In dem Cottage befindet sich heute ein kleines Museum, das du für 6,50 Dollar besuchen kannst.

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4. Spaziergang am Yarra River

Der Yarra River führt direkt durch die Innenstadt und bietet eine tolle Aussicht auf die Skyline von Melbourne. Wenn du vom Federation Square aus in Richtung Osten läufst, gelangst du zum botanischen Garten und zu den großen Sportstadien Rod Laver Arena, Hisense Arena und AAMI Park. Gehst du vom Federation Square aus nach Westen, gelangst du in die Docklands. Bist du nach Sonnenuntergang unterwegs, lege an Melbournes Southbank eine Pause ein: Hier veranstaltet das Crown Casino jeden Abend stündlich eine Feuershow, die Gas Brigade.

Viel Spaß auf deiner Erkundungstour durch Melbourne! Kennst du noch andere sehenswerte Orte, die man in Melbourne kostenlos besuchen kann, oder hast du Fragen? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar.

Alles Liebe,

Kategorien Melbourne
Sonja

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Hallo, ich bin Sonja. Nach zehn Jahren Berufstätigkeit als Social Media-Managerin und Online-Redakteurin in Deutschland habe ich im Juli 2017 zwei Koffer gepackt und bin von Nürnberg nach Melbourne gezogen. Wie es ist, DownUnder zu leben und was du auf deiner eigenen Reise durch Australien nicht verpassen solltest, erfährst du auf nextstopmelbourne.com.

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